31. Tag – 80 Minuten Massage und die 8848 m des Everest

Ort: Mals & Sulden

Nachdem die Wettervorhersage für den heutigen Abend und die Nacht völlig fatal ist, und weil ich gut in der Zeit bin und es eh so schön finde in Mals, war es eine leichte Entscheidung meine Entspannungspause um einen Tag zu verlängern. Außerdem habe ich einen der heiß begehrten Massagetermine bei Elke bekommen.

Ja, und das war definitiv eines der Highlights dieses Tages. Ich kann ohne Übertreibung sagen: Das war die beste Massage meines Lebens. Ich fühle mich entspannt und frisch und deutlich mehr „im Fluss“. Elke hat wirklich großartige Arbeit geleistet und es war eine sehr gute Entscheidung, die lange Session mit 80 Minuten zu nehmen. Auch wenn ich dankbar und froh darüber bin, wie gut und weitestgehend beschwerdefrei mein Körper mit der Dauerbelastung umgeht, haben sich Beine, Rücken und Nacken über die viele Aufmerksamkeit sehr gefreut.

Elke arbeitet unter Anderem mit der Emmet Technik, von der ich vorher noch nie gehört hatte, die aber wirklich sehr effektiv ist. Es ist eine Faszienbehandlung, bei der direkte Impulse im Nervensystem gesetzt werden, die dann and Gehirn weitergeleitet werden, das dann wiederum korrigierende Informationen in die gesamte Körperregionen aussendet. Den Effekt habe ich wirklich sofort gespürt.  Es ist aber auch schön zu merken, wir gut mein Körper mit der starken Beanspruchung umgeht. Ich habe wenig deutliche Verspannungen und die Muskulatur ist gut beisammen. 

Dann hat mir Giuliano von „Feel the Mountains“ geschrieben, und mich zu Toni’s Vortrag über seinen Weg zum Gipfel des Everest eingeladen. Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut und habe große Lust auf die Leute und den Vortrag. Gerade waren wir noch eine fantastische Pizza esssen und jetzt sitze ich hinter Giuliano und tippe diesen Blogbeitrag, während er Karten verkauft. Gleich geht es los.

Nachtrag: Ich habe großen Repekt vor Toni Stockers Leistung als Bergführer und Bergsteiger den Everest in seinen 8848m bestiegen zu haben. Er hat bei der Expedition drei Zehen an den Frost verloren und ich bin sicher dass besonders alle mentalen Herausforderungen an einer solchen Unternehmung wirklich immens sind. Aber auch der Vortrag hat bei mir nicht die Haltung geändert, dass diese Art von Bergsteigen mich überhaupt nicht reizt. Toni selbst hat mehrmals thematisiert wie planlos sogar dort oben Bergsteiger unterwegs waren und wie sie mit ihrer mangelnden Vorbereitung, Technik und Kenntnis auch andere Bergsteiger in Gefährt gebracht haben. Noch am Gipfel standen die Leute dort Schlange als wäre man an der Zugspitze unterwegs. Das in Verbindung mit dem extremen technischen, logistischen, finanziellen und körperlichen Aufwand macht eine solche Unternehmung für mich wenig nachvollziehbar. Dennoch waren die Bilder dieses Monsters von Berg natürlich ungemein faszinierend und die Macht der Natur dort oben lässt mich, auch wenn ich nur den Vortrag besucht habe, wieder vor Demut ganz still werden.

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